Composer

Looking for Palestine

Luzerner Zeitung, 24. 08. 2018; Roma Kühne
“Die ruhelose Musik, die kantigen Wechsel, die dramatischen Zuspitzungen zeichnen einsichtig den Konflikt, ja die Zerrissenheit der amerikanisch-palästinensischen Autorin Najla Said, als sie in ein israelisches Bombardement gerät.”
https://www.luzernerzeitung.ch/kultur/

Salzburger Nachrichten, 18.08.2018
“Coleman formt aus diesem Monolog herbe Gesangslinien, die sich in einen rasenden Gedankenstrom entwickeln.”
https://www.pressreader.com/austria/salzburger-nachrichten/20180818/

Nachrichten. AT, 17.08.2018
„Bei den Salzburger Festspielen stand mit “Looking For Palestine” ein bewegendes Werk auf dem Programm. David Robert Coleman hat die Emotionen ideal mit seiner Musik eingefangen. Mit “Looking for Palestine” gab es eine auch das Publikum bewegende Aufführung einer absolut notwendigen Novität, die ideal zum Bruckner’schen Kosmos passte.”
https://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur

Wiener Zeitung, 17.08.2018, Reinhard Kriechbaum
“Was als Musik recht vordergründig und marktschreierisch daherkommen könnte, hat David Robert Coleman, der sein Handwerk bei Wolfgang Rihm und George Benjamin gelernt hat, mit gebändigter Expressivität umgesetzt. Die Töne der elektronisch verstärkten arabischen Laute (Oud) sind eingewoben in dichte, über weite Strecken flirrende Klangflächen. Das ist mit Augenmaß gesetzt, so dass sich die Sopranistin Elsa Dreisig ohne Forcierung behaupten konnte gegen das Riesenorchester.”
https://www.wienerzeitung.at/

Der Standard, Drehpunkt Kultur, 17.08.2018, Heidemarie Klabacher
„Looking for Palestine” ist ein Auftragswerk der Daniel-Barenboim-Stiftung. Der Komponist David Robert Coleman des gut halbstündigen Monodramas ist um Distanz zu jeglicher Kriegs-Malerei bemüht. Er setzt auf den Wechsel von gesprochenen, rezitierten und nur wenigen gesungenen Passagen. Die arabische Laute Oud, elektronisch verstärkt gegenüber dem vollen Orchester, bringt spannende Klangfarben ohne folkloristische Note. Eine kleine, aber wichtige und vom Publikum jubelnd befürwortete Feierstunde.”
http://www.drehpunktkultur.at

 

Starry Night

Pizzicato
„Coleman schreibt eine gemäßigt moderne, immer sehr ausdrucksvolle Musik, die sich durch ihren großen Ideenreichtum auszeichnet.“

Wdr 3
„Sprachlich ist der Dirigent und Komponist also vielleicht eher Brite, musikalisch eher Deutscher, denn es waren vor allem Komponisten wie Karlheinz Stockhausen oder Wolfgang Rihm, die sein Interesse für Musik und Komposition geweckt haben.“



Hans im Glück

Berliner Morgenpost
„Von atonaler Musik bis zu Varieté- und Schlageranleihen reicht die Komposition von David Robert Coleman.“


Naxos Classical Music – Naxos Album Reviews

colCDBorn and musically educated in England, David Coleman spends much of his time in central Europe, most of the works on this disc written for German musicians. Stylistically it is a very personal voice that often marries tonality and atonality, the opening track, Zwiegesprach, for solo viola, finding that mix working perfectly. Starry Night, which gives the disc its name, is scored for piccolo, piano and ten instruments, and falls into the world of hard-core serialism with fleeting moments of melody. Fanfare and Palimpsest is a rather unusual title for a short piece of transparent delicacy, the disc ending with the pleasing Three Character Pieces scored for viola and piano. The release has been assembled from recordings made between 2002 and 2012, the two most extended scores conducted by Coleman. There are many soloists, including outstanding contributions from Igor Begelman’s clarinet and Felix Schwart’s viola, the sound amazingly consistent in ambience when recorded in so many locations, and as an introduction to Coleman it is an admirable release. © 2014 David’s Review Corner

https://www.naxos.com/reviews/reviewslist.asp?catalogueid=9.70202&languageid=EN


 

Musiktheater für Kinder
Im Kuhdirndl ins All

Die Staatsoper mit David Robert Colemans „Hans im Glück“ hat sich dabei besonders ins Zeug gelegt. …
Jedenfalls ist in der Werkstatt am Schillertheater nicht nur echt Neue Musik zu hören, mit radikalem Zugriff auf die Instrumente, mit wunderbar zwischen Nonsens und großer Tradition schwebenden Passagen und einer temporeichen, raffiniert ausgetüftelten Partitur. ….
https://amp-tagesspiegel-de.cdn.ampproject.org



Staatsoper Berlin: Wenn du geschwiegen hättest

Sybill Mahlke 11.07.2016

David Robert Coleman dirigiert mit meisterlicher Intensität die Staatskapelle in solistischer Formation, die der Partitur mit allen Aspekten der Tonproduktion gerecht wird: dominierende Flöten in den verschiedensten Spieltechniken, Klappen- und Nebengeräusche. Zikaden am Tag, Grillen in der Nacht, langsam wird der Atem ausgehaucht.  Je mehr man ihr zuhört, gewinnt diese Musik an faszinierender Eigenart. Coleman weiß um die magische Unerbittlichkeit leiser Trommelschläge.

https://amp-tagesspiegel-de.


Composer /Pianist


David Coleman Musik für den idealen Schauspieler

coleman_portrait_1ausschnitt von Ulrich Amling

David Coleman spielt bei „intonations“ gemeinsam mit Andreas Ottensamer
die neuen „Drei Stücke für Klarinette und Klavier“.
Bei „intonations“ sitzt das Multitalent am Flügel.
… http://www.tagesspiegel.de


Zur Premiere von Wagner/Jelinek ‘Reingold’ Berliner Staatsoper
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Nachtkritik, Georg Kasch, 09-03-2014:

Da werden die herrlichsten Perkussionsinstrumente hereingefahren aus Gongs, Waschbrettern und Spiralen, auf denen sich aus dem Wagner’schen Ohrwurmrhythmus ein veritabler Fabriklärm entwickelt. Das ist ebenso beeindruckend wie die übrige Musiküberschreibung von David Robert Coleman, der das „Ring“-Best-of hier und da verfremdet, Sequenzen in Loops steigert, rhythmisch verschiebt oder Störgeräusche einbaut, aber im Ganzen doch das Original blühen lässt (was die hundertköpfige Staatskapelle unter Markus Poschner lustvoll in den wohligen Rausch treibt).“


 

Oper Lulu von Alban Berg david_r_coleman_klein
Staatsoper Berlin

»… Den Nervenkitzel erhöhte noch die Ankündigung einer Uraufführung: der geschickt-einfühlsamen, sehr überzeugenden Neufassung des dritten Aktes von David Robert Coleman, der den Prolog und das Paris-Bild eliminiert, aber die London-Szene neu orchestriert hat.«

Wolfgang Goertz ‘Die Zeit’ April 2012


Forum Neue MusikYS2M9964
mit David Robert Coleman
und dem hr-Sinfonieorchester im Sendesaal

»… Über ausgiebigen Applaus durfte sich der Komponist und Dirigent David Robert Coleman freuen anlässlich der deutschen Erstaufführung seiner Komposition ‘Ibergang’ (2008). Mit der jiddischen Bezeichnung für einen Übergang im Titel, der solistischen Stellung der Klarinetten sowie der eigentümlichen Verbindung von Akkorden und Basstuba ergaben sich Klezmer- Asozialionen. Coleman eröffnete noch weitere Felder mit formal und inhaltlich offener Disposition. beim melodischen Tanz des Soloklarinettisten Igor Begelmann ergaben sich auch in spieltechnischer Hinsicht keine Einschränkungen.«

Benedikt Stegmann FAZ März 2012


 “Youth Orchestra of the Americas”

What a thunderous opening! YOA06113

“Donnerwetter, welch`ein Beginn! Die young.euro.cliassic-Konzertserie ist triumphal ins Konzerthaus zurückgekehrt und pfefferte mit dem “Youth Orchestra of the Americas” unter David Robert Coleman in einer wahren musikalischen Torserie sofort in die Herzen der Zuhörer.

(What a thunderous opening! The Young Euro Classic concert series returned triumphantly to the Konzerthaus and scored a musical hit with the “Youth Orchestra of the Americas” under the direction of David Robert Coleman.)

Klaus Geitel, Berliner Morgenpost